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Grabstein - Bearbeitung

Bevor der Granit zum Grabstein wird, durchläuft er mehrere Fertigungsstufen, erst die handwerkliche Bearbeitung und Veredelung der Oberfläche macht ihn zu etwas Besonderem und verleiht ihm die Abschließende Eignung als Grabstein. Auf Grund der Tatsache, daß der Grabstein ausschließlich im Außenbereich verwendet wird, ist es nicht die Farbe, die ihn zu etwas besonderem macht, sondern meist eher die Beschaffenheit der Oberfläche, diese entsteht durch die handwerkliche Bearbeitung. Für die Verwendung als Grabstein, gibt es viele verschiedene Gesteine, welche sich unterschiedlich schwer oder einfach bearbeiten lassen, die Gesteine, welche sich einfach bearbeiten lassen, sind die so genannten Weichgesteine, diese kommen auch in Deutschland vor, zwei dieser Gesteine sind sind Jurakalk und der Sandstein., diese Gesteine werden auch als Grabstein verwendet, allerdings nicht so häufig wie der Granit. Die Weichgesteine sind auf Grund ihrer Konsistenz leicht zu einem kunstvollem Grabstein zu formen. Da in der heutigen Zeit bei der Fertigung von einem Grabstein in der Regel schwere Maschinen zum Einsatz kommen, ist auch jedes Hartgestein als Grabstein geeignet. Nachfolgend finden Sie eine Aufzählung einiger verschiedener Bearbeitungsarten.

Grabstein gebeilt
Grabstein scharriert
Grabstein gespitzt
Grabstein gestockt
Grabstein bemeißelt
Grabstein gekrönelt
Grabstein poliert
Grabstein geschliffen 

 

Grabstein gebeilt

Unter den Bearbeitungsverfahren für Naturstein ist die gebeilte Oberfläche eine Bearbeitung für vorwiegend weichere Natursteine. Somit kommt dieses Verfahren bei Marmor, Kalk- und Sandsteinen zum Einsatz. Die gebeilte Fläche hat leichte parallel verlaufende Rillen und Einkerbungen. Als Werkzeug wird ein Steinbeil verwendet, das an der Schneide Hartmetall besitzt, welches eingelötet ist. Mit dem Steinbeil werden Hiebe auf den Stein nebeneinander angebracht. Die Schneide des Beils ist circa vier Zentimeter breit, so dass auch größere Flächen von Hand bearbeitet werden können.

Grabstein scharriert

Scharriereisen sehen wie breite Meißel aus. Das Bearbeitungsverfahren scharrieren wird häufig vom Steinmetz zur Bearbeitung von Grabsteinen eingesetzt. Ein Scharriereisen ist circa acht Zentimeter breit. Es sind aber auch halbe und doppelte Scharriereisen möglich. Die Arbeit mit dem Scharriereisen erfordert einige Übung. Mit einem Knüpfel wird das Scharriereisen parallel auf die Steinoberfläche geschlagen. Dabei müssen die Schläge ungefähr mit gleichem Kraftaufwand erfolgen, dass die Oberfläche glatt aussieht. Vorher aufgetragene Hilfslinien erleichtern die gerade Führung des Scharriereisens.

Grabstein gespitzt

Eine Fläche wird gespitzt um raue Steinoberflächen zu egalisieren. Das Spitzeisen wird mit einem Fäustel geschlagen. Der Steinmetz unterscheidet in fein und grob gespitzt. Gespitzt werden können sowohl harte als auch weiche Materialien. Je nach Verarbeitung gibt es optisch noch den Unterschied zwischen punktgespitzt und bahnengespitzt. Teilweise folgen dieser Bearbeitung noch andere Bearbeitungsverfahren, wie zum Beispiel die Bearbeitung mit dem Stockhammer.

Grabstein gestockt

Dieses Bearbeitungsverfahren wird vorwiegend bei Hartgestein wie Granit eingesetzt. Der Stockhammer sieht eigentlich wie ein Fleischklopfer aus. Je nachdem wie groß die einzelnen Zähne an der Werkzeugspitze des Stockhammers sind, werden grob oder auch fein gestockte Flächen realisiert. Am Stockhammer befinden sich an der Schlagfläche viele Zähne. Gestockte Flächen sind immer rau und glänzen nicht. Gerne werden gestockte Flächen auch bei Bodenbelägen aus Naturstein eingesetzt, da der Stein dann rutschhemmend ist.

Grabstein bemeißelt

Der Arbeitsgang bemeißeln wird mit kleinen Werkzeugmeißeln durchgeführt. Dabei wird von Hand gemeißelt oder auch mit dem Drucklufthammer. Diese kleinen handlichen Geräte erlauben das gefühlvolle meißeln von Ornamenten und Schrift. Dabei sind verschiedene Meißel meist mit Hartmetallschneide oder aus HSS im Einsatz.

Grabstein gekrönelt

Beim kröneln wird eine vorher bespitzte Oberfläche durch den Steinmetz wieder eben gemacht. Bevorzugt wird dieses Bearbeitungsverfahren bei Sandstein angewendet. Der Krönel besitzt ungefähr 10-15 in einer Reihe angeordnete Stahlstifte die kleine Vertiefungen im bearbeiteten Material hinterlassen.

Grabstein poliert

Der eine mag es und andere nicht. Der polierte Grabstein ist Geschmackssache. Erzielt wird die hochglänzende Oberfläche durch vorheriges Schleifen mit immer feineren Schleifkörnern. Zuletzt wird dann mit Polier-Schleifkörpern die gewünschte Oberfläche hergestellt.

Grabstein geschliffen

Bei einem geschliffenen Grabstein ist es möglich, verschiedene Rauigkeiten je nach eingesetzten Schleifkörpern zu erzielen. Schleifen ist auch eine Vorstufe vom polieren von Grabsteinen. Bevorzugt wird dieser Arbeitsgang bei hartem Graniten und Marmor eingesetzt.