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Grabstein - christliche Symbole

Symbole, die auf einem Grabstein verwendet werden, sind deutlich seltener christlichen Ursprungs, als meist vermutet wird. Die Symbole stehen heute zwar häufig für das Christentum, ihr Ursprung ist jedoch oftmals zeitlich deutlich vor der Geburt Jesu, aus diesem Grund natürlich auch lange vor Beginn des Christentums. Eine negative Bewertung dieser Tatsache wäre unangebracht, da Symbole immer für einen Grundgedanken stehen und diesen auch deutlich machen möchten, dieser Grundgedanke geht meist in die gleiche Richtung, ist aber selbstverständlich stets auch einer gewissen persönlichen Deutung unterworfen. Aus den angeführten Gründen ist es richtig, vor allem auch im Zusammenhang mit der Verwendung auf einem Grabstein, von Symbolen  und Zeichen zu sprechen, die auch im Christentum vorkommen oder Verwendung finden. Um sich vor der Christenverfolgung zu schützen, wurden von den Jüngern und Anhängern Jesu, zu er Zeit geheime Symbole verwendet, die für Dritte nicht immer direkt auf das Christentum schließen ließen, die Christen untereinander erkannten sich an diesen Symbolen jedoch sehr wohl. Der Fisch, das Christusmonogramm, der Palmzweig, Brot und Wein, die Öllampe oder das Lamm waren einige dieser Symbole.   

 

Gemäß der Religion des christlichen Abendlandes ist auch die Friedhofskultur in unseren Breiten vornehmlich christlich geprägt. Wer nun aber annimmt, dass damit auch die Grabstein-Symbolik durchgehend christlichen Ursprungs ist, der irrt. Denn häufig haben die verwendeten Symbole zwar einen deutlichen Bezug zum Christentum; ihre eigentliche Entstehung liegt jedoch oftmals weit vor Jesu Geburt und somit auch vor der Entstehung des Christentums. Den oft universellen Charakter der verwendeten Symbole schmälert dies jedoch nicht. Viele Sinnbilder sind global verständlich und über die Zeit kulturell so tief im Menschen verankert, dass sie allgemein verständlich für leicht nachvollziehbare, menschliche Grundthemen stehen.

Dennoch gibt es spezielle christliche Symbole. Sie entstanden zur Zeit der Christenverfolgung und dienten als Erkennungszeichen der Christen untereinander. Dritten erschloss sich der Sinn dieser Symbole nicht. - Jünger und Anhänger Jesu verstanden jedoch sehr wohl, was mit der Bildersprache gemeint war. Fisch, Palmzweig, Brot, Wein, Lamm und Öllampe – dies alles sind und waren christliche Symbole. Noch heute auf Grabsteinen verwendet wird der christliche Anker. Er steht für den festen Grund, den der Glaube bietet. Gleichzeitig symbolisiert er die Dreifaltigkeit von Glaube, Liebe und Hoffnung. Sicherheit auf dem Weg in den Hafen der Erlösung und Hilfe in den Stürmen der Zeit – für das alles steht der Anker. Auch die betenden Hände und der Regenbogen gelten als christliche Symbole. Beide stehen für das Vertrauen, dass Gott den Menschen erhört, beschützt und nicht verlässt. Als Mittler zwischen Gott und dem Menschen dient der Engel. Er ist Bote, Tröster, Helfer und Beschützer in einem und ist daher ein weitverbreitetes Symbolelement für den Grabstein.

Zu den antiken Grabstein-Symbolen gehören Buchsbaum und Efeu – zwei unscheinbare Gewächse, denen ein unbezwingbarer Lebenswille eigen ist. Bereits in der Antike galt der Buchsbaum als Sinnbild der Auferstehung. Der Efeu gilt gar als Symbol für die Unendlichkeit, steht aber außerdem für Treue und Freundschaft, da er alle Mauern überwindet und nahezu überall seine grünen Ranken treibt. Auch der Kranz ist der Antike zuzuschreiben. Ohne Anfang und Ende symbolisiert er die Ewigkeit und steht gleichzeitig als Sinnbild des Sieges. Ebenfalls antiken Ursprungs ist die Eule. Der „Totenvogel“ ist darüber hinaus Symbolträger der Weisheit und steht für das Wissen um die Vergänglichkeit des Lebens.

Licht, Dunkelheit, Schlaf und Tod – ihre Symbole sind leicht verständlich und in vielen Kulturen zu Hause. Eine gesenkte Fackel gleicht dem langsam verlöschenden Leben. Die Kerze, Quelle von Licht, Wärme und Leben, wo sie erlischt, kehrt Dunkelheit ein. Die weiße Lilie hingegen verkörpert Licht und Hoffnung nach dem Tod. Ihre zarten Blütenblätter stehen überdies für die Vergänglichkeit des Lebens und der Schönheit. 

Die Symbolik des Grabsteins, so alt sie auch ist und welchen Ursprungs sie sein mag – immer ist sie auch persönlicher Deutung unterworfen. Ein Symbol hingegen ist universell verständlich und bedarf keiner Erklärung: Das Herz steht für die Liebe, die selbst der Tod nicht beenden kann.