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Kolumbarium

 

Der Name Kolumbarium stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Taubenschlag. Dieser phantasievolle Name beschreibt einen neuartigen Urnen-Friedhof, welcher auf alte Traditionen zurückgreift und die Ansprüche einer zeitgemäßen Bestattungs- und Trauerkultur erfüllt. In diesem Gewölbe oder Gebäude wird in Urnen die Asche Verstorbener aufbewahrt. Das Kolumbarium, welches auch als Urnenwand bezeichnet wird, ist häufig an einem Friedhof oder Krematorium gelegen.

Tradition und Moderne 
Die ältesten Kolumbarien wurden bisher in Rom und in seiner unmittelbaren Umgebung entdeckt. Sie wurden in den ersten Jahrhunderten n. Chr. errichtet. Zum Abfüllen der Asche wurden Tonurnen verwendet, welche in eine kleine Nische eingelassen waren. Über diesen Nischen befanden sich kleine Tafeln aus Marmor. Sie dienten als Grabstein und zierten den Namen des Verstorbenen. Ab Ende des 19. Jahrhunderts etablierte sich die Beisetzung in einem Kolumbarium auch in Deutschland. Noch heute stellt diese Bestattungsart eine kostengünstige Alternative zum tiefliegenden Grab dar. Die Urne wird in eine Nische in der Wand beigesetzt. Diese Urnenwände werden meist von Steinmetzen kunstvoll gestaltet. Bestattungsunternehmen verzeichnen eine zunehmende Beliebtheit der Urnenwand. 

Kolumbariumarten 
Eine Urnenwand kann sich im Freien oder innerhalb von geschlossenen Räumlichkeiten befinden. Dies steht in Abhängigkeit von den lokalen Friedhofsbestimmungen. Die Nischen in dem Kolumbarium können unterschiedliche Formen und Größen annehmen. Nach der Beisetzung wird die Wandnische mit einer Platte versiegelt. Ähnlich wie ein Grabstein trägt diese Abdeckplatte Daten und Namen des Toten. Häufig wird diese Platte aus Stein gefertigt. Je nach Kolumbarium kann das Verschließen der Urnenkammer auch mit Glas oder einem Gitter erfolgen, so dass ein Blick auf eine schmückende Zierurne möglich ist.