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Urnenarten

 

Feine Asche bleibt nach der Kremierung des Toten zurück. Diese ist das Ergebnis einer hohen Verbrennungstemperatur, welche für deutsche Krematorien zwingend vorgeschrieben ist. Nach der Verbrennung wird die Asche in eine Urne eingebracht, die auch unter dem Namen Kapsel und/oder Aschekapsel bekannt ist. Kapsel deshalb, da die Asche innerhalb der Urne für das Grabmal gesichert ist. Die Urne selbst ist aus einem speziellen Material hergestellt, welches im Laufe der vereinbarten Ruhefrist nach und nach zerfällt. Materialien, aus denen Urnen hergestellt sein können sind in der Regel Eisen oder Keramik. 
Abhängig von der Beschaffenheit des Urnengrabmals werden sich an den Eisenurnen Roststellen bilden, die nach und nach größer werden und die Urne im Laufe der Ruhezeit zerfallen lassen. Bei Keramikurnen hingegen wird mit Sollbruchstellen gearbeitet, die im Laufe der Ruhezeit die Urne ebenfalls zerfallen lassen. Die Dauer des Zerfalls ist abhängig von verschiedenen Faktoren, wie z.B. von tiefen Temperaturen und Feuchtigkeit, die in dem Urnengrabmal herrschen. 
Der Grabstein hingegen überdauert die Ruhezeit und den Zerfall der Urne, da dieser witterungsbeständig ist. Das Material, aus dem der Urnengrabstein hergestellt wird, ist meist Granit. 

Früher wurde für die Herstellung von Urnen Duroplaste verwendet. Dieses Material hält aber länger, als die vorgeschriebene Ruhezeit für Urnen andauert und darf demnach nicht mehr verwendet werden. Für Seebestattungen finden mittlerweile Urnen Verwendung, die aus Salz hergestellt sind. Diese lösen sich nach der Bestattung auf See komplett auf. Zurück bleibt nur die feine Asche des Verstorbenen. Ein Grabstein gibt es in einem solchen Fall nicht, da kein Urnengrab vorhanden ist. Doch kann man sich für eine Seebestattung die Koordinaten bescheinigen lassen, an denen die Urne zu Wasser gelassen wurde. 

Für Bestattungen im Wald oder auf einem Friedhof in der Erde - also in der Natur - werden Urnen verwendet, die aus Maisstärke oder "Flüssigholz" hergestellt werden. Bei einer Bestattung auf dem Friedhof kann die entsprechende Stelle mit einem Grabstein markiert werden, was bei einer Bestattung im Wald eher unüblich ist. Allerdings kann auch hier der Platz oder der Ort der Bestattung entsprechend gekennzeichnet werden. 

Die metallenen "Aschekapseln", die sichtbar, also auf der Grabplatte platziert werden, sind i.d.R. mit einer dekorativen Überurne versehen. Diese optisch angepassten Versionen gibt es mittlerweile auch aus einem Material, welches sich biologisch abbauen lässt.